Ardent Partners has published its latest report "State of Source-to-Pay Digitization 2025." The software provider Ivalua had commissioned the consultancy to conduct this second annual study on the state of digitization in the Source-to-Pay space, as stated in a press release dated August 26. The study examines the most important priorities and market trends in procurement. It is based on surveys of procurement leaders worldwide and assesses changes in technology strategy, the focus areas and investments of large companies. For the 2025 edition, Ardent Partners analyzed the responses of 358 procurement executives worldwide.
Angesichts der schwankenden globalen Handelspolitik und steigender Zölle haben laut der Studie 53 Prozent der Chief Procurement Officers (CPOs) ihr Budget für Source-to-Pay-Technologie (S2P) im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Gleichzeitig hält künstliche Intelligenz Einzug in die Praxis: Fast die Hälfte aller in der Erhebung befragten CPOs nutzt KI in irgendeiner Form.
„Angesichts sich wandelnder
externer Herausforderungen und der Neukalibrierung von Lieferketten nach jüngsten Störungen überprüfen Unternehmen ihre Kosten, Abhängigkeiten und Widerstandsfähigkeit. Dabei rückt die Beschaffung erneut in den Mittelpunkt, wobei Technologie nun eine zentrale Rolle für die Geschäftsleistung spielt“, sagt Vishal Patel, SVP Product Marketing bei Ivalua.
Unterstützung für herausforderndes Jahr
Da 90 Prozent der CPOs den Studienautoren zufolge davon ausgehen, dass 2025 ein schwierigeres Jahr als 2024 wird, sind Kosteneinsparungen (71 Prozent) und die Reduzierung von Lieferrisiken (42 Prozent) die obersten Prioritäten im Beschaffungswesen, dicht gefolgt von der Förderung der digitalen Transformation (37 Prozent).
Vor diesem schwierigen operativen Hintergrund planen demnach 47 Prozent der CPOs die Einführung einer integrierten S2P-Technologie, um operative Prozesse zu optimieren und die Komplexität in den Lieferketten besser zu bewältigen. Darüber hinaus haben 53 Prozent der CPOs in diesem Jahr mehr Geld für Technologie bereitgestellt als im Vorjahr, so die Studie. Dies stellt einen deutlichen Anstieg
gegenüber 30 Prozent im Jahr 2024 dar und zeigt das wachsende Vertrauen in digitale Investitionen als Hebel für die Leistungssteigerung.
KI soll Transformation stützen
Die meisten von Ardent Partners Befragten (72 Prozent) glauben, dass KI entweder transformative oder bedeutende Auswirkungen haben wird, und fast die Hälfte aller CPOs gibt an, KI heute in irgendeiner Form zu nutzen. Etwa jeder Dritte nutzt KI für eine oder mehrere der folgenden Aktivitäten: Lieferantensuche, Ausgabenanalyse, Vertragsanalyse, Beschaffung und mehr. Gleichzeitig erkennen viele CPOs, dass der Erfolg von KI in hohem Maße von soliden Stammdaten, einem klaren Business Case und einer durchdachten Implementierung abhängt.
Die überwiegende Mehrheit der CPOs (79 Prozent) gibt in der Befragung Produktivitätssteigerungen als ihr oberstes KI-Ziel an. Über die Automatisierung hinaus gewinnt KI als strategischer Vorteil an Bedeutung: 49 Prozent der CPOs erwarten, dass KI die Entscheidungsfindung verbessert, während andere sich von KI eine bessere Einbindung/Zufriedenheit der Stakeholder
(30 Prozent) und intelligentere Prognosen (27 Prozent) versprechen. Weitere 40 Prozent nennen Effizienz als wichtiges Ziel, und 32 Prozent sehen in KI einen Beitrag zur Kostensenkung.
Die entscheidende Rolle von Daten
Da immer mehr Unternehmen ihre Prozesse digital transformieren und KI wirklich nutzen wollen, ist nach Überzeugung der Studienautoren die Rolle von Daten wichtiger denn je. Fast jeder zweite CPO, der im Rahmen der diesjährigen Studie befragt wurde (48 Prozent), stimmt zu, dass „bessere Datentransparenz und Analysefähigkeiten“ der beste Weg sind, um die aktuelle Leistung zu verbessern.
S2P-Plattformen ermöglichten es Beschaffungsteams, schneller zu reagieren, fundiertere Entscheidungen zu treffen und konsistenter zu arbeiten, heißt es vonseiten Ivalua. Doch selbst die fortschrittlichsten Tools könnten ohne saubere, konsistente Daten keine aussagekräftigen Erkenntnisse liefern. Das größte Hindernis für die Leistungsfähigkeit von S2P-Technologien ist laut 42 Prozent der in der Erhebung Befragten die schlechte Datenqualität und/oder der eingeschränkte Datenzugriff innerhalb der Lösungen