The Federal Cabinet has decided to suspend the reporting obligations under the Supply Chain Due Diligence Act (LkSG – “Lieferkettengesetz”). A corresponding draft bill by Federal Minister of Labour Bärbel Bas (SPD) was adopted by the government on Wednesday. Companies will thus no longer need to document that they ensure the observance of human rights along their international supply chains. The German Supply Chain Act is to remain in force, however, until it is replaced in 2027 by the EU's Corporate
Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD). In the coalition agreement, Union and SPD had actually envisaged abolishing the national regulation.
The law, which came into force in 2023 for companies with at least 3,000 employees and was expanded in 2024 to companies with 1,000 employees, had from the outset met with opposition from business associations.
VDA President Criticizes
Kritik an der nun gefundenen Regelung übte in einer Stellungnahme vom 3. September nun auch VDA-Präsidentin Hildegard Müller: Die Streichung der Berichtspflichten nach dem
deutschen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) sei überfällig und richtig, sagte sie. Und weiter:
„Companies need legal certainty and less bureaucracy. However, to provide real relief for companies, a complete suspension of the LkSG including all sanctions must be effected.“
Hierzu müsse der Übergang zur künftigen Europäischen Lieferkettenrichtlinie klar geregelt werden. Gerade im automobilen Mittelstand binde Bürokratie noch Ressourcen, die an anderer Stelle dringend gebraucht würden.
Backwards Step for Human Rights?
In der Lieferkettengesetz würden wichtige Hebel geraubt, um wirksam gegen Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung
entlang globaler Lieferketten vorzugehen, argumentierte im Vorfeld der Abstimmung hingegen die Initiative Lieferkettengesetz.
„Deutschland hatte mit dem LkSG ein rechtliches Instrument geschaffen, welches bereits zwei Jahre nach dessen Einführung zu Erfolgen führte. Statt das Gesetz weiter zu schärfen und dessen Wirksamkeit zu erhöhen, entscheidet sich die neue Bundesregierung für eine Rolle rückwärts“, kommentierte Sofie Kreusch am 3. September für die Initiative Lieferkettengesetz.
Deutsche Unternehmen, die mit der Umsetzung des LkSG begonnen haben, verlören wichtige Anreize zur Vorbeugung von Menschenrechtsverstößen und Umweltschäden,