Com a edição mais internacional até hoje, a IAA Mobility 2025 posiciona-se como vitrine de inovações globais em mobilidade. 748 expositores de 37 países, uma participação internacional recorde e mais de 350 novidades mundiais sublinham a relevância da feira. A política e a indústria aproveitam o palco em Munique para defender reformas para aumentar a competitividade e para projetar a Alemanha como motor tecnológico.

Vamos lá: No Summit no recinto da feira, os expositores aguardam pelo público especializado; no dia da imprensa houve intenso movimento. | Foto: VDA
Vamos lá: No Summit no recinto da feira, os expositores aguardam pelo público especializado; no dia da imprensa houve intenso movimento. | Foto: VDA
2025-09-11

O chanceler federal Friedrich Merz hoje, juntamente com a presidente da VDA Hildegard Müller, o primeiro-ministro da Baviera Markus Söder e o prefeito de Munique Dieter Reiter, inauguraram oficialmente a terceira edição da IAA MOBILITY em Munique. 748 expositores de 37 países, uma participação recorde de empresas internacionais de 57 por cento, mais de 500 palestrantes e mais de 350 estreias mundiais e novidades ressaltam a relevância e o alcance globais da IAA MOBILITY. A propósito da abertura, também ficou divulgado que a feira permanecerá mais três edições às margens do Isar, os contratos deverão ser assinados em breve.

„Em tempos de desafios dinâmicos, econômicos e políticos, a nossa indústria na IAA MOBILITY demonstra de forma impressionante do que é capaz: com novidades mundiais, poder de inovação e determinação, as empresas evidenciam sua força de desempenho e sua disposição de moldar ativamente o futuro da mobilidade neutra em carbono e digital. A IAA Mobility é a vitrine dessa força – um sinal de coragem, coesão e da capacidade de enfrentar a mudança com sucesso. Não falamos, fazemos. Mostramos que a indústria automobilística alemã enfrenta os desafios e exporta soluções de mobilidade para o mundo“, afirma Hildegard Müller, presidenta da Verband der Automobilindustrie.

Dabei bekräftigte sie grundsätzlich das Bekenntnis des VDA zu den Pariser Klimazielen. Die Industrie habe die Herausforderung angenommen, die Unternehmen der deutschen Automobilindustrie hätten ihre Aufgaben gemacht, investiert, Innovationen geliefert. Müller sieht die heimischen Hersteller weltweit in einer führende

Position bei den Zukunftstechnologien und meint gar: "Wir sind Innovationsmeister, wir sind E-Mobilitäts-Europameister, wir sind Wohlstands- und Wachstumsmotor.“ Diskret räumte sie aber auch ein, die Welt liefere sich einen Wettlauf mit Blick auf Standort und Wettbewerbsfähigkeit, während Europa und Deutschland zu wenig an zukunftsfähigen Rahmenbedingungen arbeiten würden.

„Se a indústria automotiva daqui também no futuro pretende ser uma história de sucesso de prosperidade, crescimento, emprego – para as pessoas e para o clima – então a política em Berlim e em Bruxelas precisa, agora, finalmente entregar“, ela passou a responsabilidade para a política.

Wettbewerbsfähigkeit steigern

Konkret forderte Müller den Standort in den zahlreichen Rankings zur Wettbewerbsfähigkeit wieder an die Spitze zurückzubringen. Das Prinzip der überbordenden Regulierung müsse endlich überwunden werden, ebenso der Ansatz auf Verbote und einseitige Festlegungen auf technologische Optionen zu setzen:

„Flexibilisierung und technologische Handlungsoptionen sind zwingend notwendig. Wer die Realitäten nicht analysiert und entsprechend flexibel agiert, wird mit seinen Zielen scheitern“, findet Müller.

Mit Blick auf die notwendigen Reformen in Berlin und Brüssel erklärte sie weiter, dass "günstige Energiepreise, ein wettbewerbsfähiges Steuer- und Abgabensystem, ein massiver Abbau von Bürokratie sowie eine maximale Forcierung beim Abschluss von Handelsabkommen, sowie Rohstoff- und Energiepartnerschaft jetzt politische Priorität" sein müssten.

Politische Eröffnung durch Merz, Söder und Reiter

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) machte in seiner Rede deutlich, dass die Welt nicht mehr mit Ver-, sondern Bewunderung nach Deutschland schauen solle und dafür auch die IAA eine Bühne biete, weil sie "einen beeindruckenden Überblick

über die Innovationskraft der Automobil- und Zulieferindustrie in Deutschland und weltweit" böte. Mit seinem dichten Netz aus großen Herstellern und unzähligen Zulieferern habe Deutschland die besten Voraussetzungen, um auch in Zukunft Autoland Nummer 1 zu bleiben, glaubt Merz. Er kündigte zugleich einen weiteren Autogipfel im Kanzleramt an, der in den nächsten Wochen stattfinden soll.

Wandel gestalten statt hinterherlaufen

Man wolle den Wandel gestalten, nicht ihm hinterherlaufen und die Chancen der Transformation nutzen. Ziel bleibe, dass etwa auch Batteriezellfertigung in Deutschland industriell und im großen Maßstab erfolge. Man halte an dem Umstieg an E-Mobilität natürlich fest, aber brauche mehr Flexibilität in Europa. Man wolle Klimaschutz durch technologieoffene Lösungen erreichen, erklärte Merz, ohne konkrete Lösungen vorzuschlagen. Ziel sei es auch, dass Deutschland Leitmarkt für automatisiertes Fahren werde, man sei hier technologisch führend, so Merz. Man sehe die Beschränkung von Schlüsselelementen wie Seltenen Erden und kritischen Rohstoffen auch für die E-Mobilität durch China mit "erheblicher Sorge", so Merz. Man müsse hier mehr Autarkie entwickeln.

Ambivalent: E-Mobilität fördern, Verbrennerausstieg verschieben

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) erklärte: „Auto is coming home!" Die IAA MOBILITY und Bayern bezeichnete er als ein perfektes Match. Aus seiner Sicht brauche "Deutschland insgesamt wieder ein klares Bekenntnis zum Auto". Es sei die zentrale Lebensader der Wirtschaft. "Dazu gehört der Stopp des EU-Verbrennerverbots, ein Technologieschub für Elektromobilität und autonomes Fahren sowie niedrigere Industriestrompreise und der Ausbau der Ladeinfrastruktur", forderte Söder einmal mehr. Die IAA sei das Schaufenster der deutschen Automobilindustrie in der Welt

und müsse ein Signal senden: "Deutschland ist hungrig aufs Auto und Deutschland ist ein Automarkt der Zukunft.

Aufsichtsratsvorsitzender der Messe München, Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) ergänzte, München verbinde Tradition und Innovation – und genau das zeigt die IAA MOBILITY. Mobilität sei eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit. Mit dieser Messe setze man ein starkes Zeichen für eine nachhaltige, intelligente und für alle zugängliche Mobilität der Zukunft, findet Reiter.

Messe mit hohem China-Anteil

Die IAA MOBILITY 2025 ist mit einem Rekordanteil von 57 Prozent ausländischen Ausstellern internationaler denn je, und die Tatsache, dass über 40 Prozent aller Aussteller zum ersten Mal dabei sind, unterstreichen ihre globale Anziehungskraft und Zukunftsfähigkeit, so der Veranstalter VDA. Aussteller aus 37 Nationen präsentieren in München ihre Mobilitätsprodukte. Besonders stark vertreten sind Unternehmen aus China (116 Aussteller), Südkorea (58), Österreich (24), Italien (24) und den USA (24). Fast 3500 akkreditierte Journalistinnen und Journalisten aus 37 Ländern unterstreichen die globale Relevanz der IAA.

Die Ausstellerinnen und Aussteller würden das Konzept mit zunehmender Begeisterung annehmen. Der Open Space erfreue sich wachsender Beliebtheit und ist als zentraler Publikumsmagnet um mehr als ein Viertel gewachsen. Auch auf dem Messegelände wurden mehr Hallen für Aussteller genutzt als 2023. Ebenso sieht man das Experience-Konzept – so viel Mobilität der Zukunft wie möglich auszuprobieren und zu erleben – als Erfolg. Das interaktive Erlebnis für Besucher werde durch ein stark ausgebautes Angebot an Testfahrten gestärkt, das mit einem Zuwachs von 27 Prozent die Fahrzeuge der Zukunft