Emissions-free mobility is set to be the cheapest option for operators of food services, delivery services, or municipal utilities. This is the goal of a start-up from Romania, which, after a successful start in Central Europe, aims to expand further. In short-term rental, 20 different models are available to choose from, as easy to book as a streaming service, the creators promise. What's behind it?

Cool stuff: A small refrigerated van is also available. Ideal for getting started with e-mobility. | Photo: J. Reichel
Cool stuff: A small refrigerated van is also available. Ideal for getting started with e-mobility. | Photo: J. Reichel
2025-09-25

In the beginning there was the battery - starting from the suitcase-like lithium-ion storage, CEO and founder Alex Vasiliu from Bucharest developed a complete ecosystem of lightweight and shared electric mobility, which was also on display at IAA Mobility. A battery indeed provides energy in 20 different vehicles, from the electric kick scooter to E-scooters, delivery bikes or electric cargo bikes up to light electric cars of every color and electric vans. Even a small parcel van, a refrigerated vehicle, a flatbed, an electric street sweeper or a garbage-collection vehicle are part of the rental vehicle portfolio.

The electric microcar with the promising name "Smart Balance Breeze" at the stand, for instance, actually offers four seats on an ultra-compact footprint, 120-kilometer range at a top speed of 80 km/h, driven by a synchronous motor. You don’t sit badly in the little vehicle, the continuous flat rear bench has, however, a light touch of "bumper-car

feeling." There isn’t much trunk space behind it, because here up to eight suitcase-sized batteries can fit, three of which are part of the standard equipment. Within 30 seconds the batteries weighing about 20 kilograms can be swapped. And where to store them? The infrastructure is also taken care of: at the stand there is a charging cabinet where the swappable batteries can regain their strength and be exchanged.

Tatsächlich bezeichnet sich Uny als Europas am schnellsten wachsendes Netzwerk für nachhaltige Mobilität und will nicht weniger, als die Art und Weise verändern, "wie Unternehmen und Kommunen sich in Städten fortbewegen". Ziel sei "ein komplettes Ökosystem, in dem Nachhaltigkeit auf Einfachheit trifft und Umweltverantwortung die Geschäftseffizienz fördert", so der O-Ton der Macher.

"Wir sahen Städte, die mit Staus zu kämpfen hatten, Unternehmen, die mit steigenden Betriebskosten für ihre Flotten zu kämpfen hatten, und unseren Planeten, der den Preis dafür zahlte. Unsere Antwort darauf war die

Schaffung eines integrierten Ökosystems, das emissionsfreie Mobilität so einfach macht wie das Abonnieren Ihres Lieblings-Streaming-Dienstes", formulieren die Rumänen ihr Credo.

Man wolle nun in ganz Europa expandieren, das Modell habe sich in den Pilotländern bewährt und gezeigt, dass es funktioniert. Das große Ziel: "Emissionsfreie Mobilität zur einfachsten Wahl für Unternehmen zu machen."

Zu den ausschließlich gewerblichen Kunden des B2C-Unternehmens zählen wiederum bereits Bolt, Wolt, Kaufland oder Glovo, die den Leasingservice zu schätzen wissen. Überlegungen, ob man das Konzept auch für größere Sharing-Anwendungen in Städten zur Verfügung stellt, hegt man laut Alex Vasiliu ebenfalls. Unterstützt wird das Mikromobility-Projekt übrigens auch vom EU-Fonds EIT Mobility, der schon vielen einschlägige Start-ups auf die "Räder" geholfen hat. Außerdem ist Uny Teil des Google for Startups-Programms.

Ziel ist es, erklärt uns Alex am Stand, dass die Nutzer sich auf das konzentrieren können, was ihr Kerngeschäft ist: Als Gewerbe jeglicher Art, Mobilitätsservices, Hotellerie, Catering, Food Deliveries oder City-Logistik. Den ganzen

fahrzeug- und technikbezogenen Rest will man ihnen abnehmen. Und so sucht der Nutzer oder Interessierte sich lediglich sein Fahrzeug und Modell aus, wählt eine Laufzeit, erhält darauf hin eine monatliche Rate und bucht. Der Buchungszeitraum beträgt ein bis sechs Monate. Das ermögliche es Unternehmen, auch mal risikofrei ein elektrisches Fahrzeug auszuprobieren, ohne größere Investitionen tätigen zu müssen, wirbt Vasiliu für das Konzept. Das perfekte "Einstiegsmodell" sozusagen.

Ein Projekt im Projekt stellt der Aufbau eines dazugehörigen Akkuwechselsystems auf, ähnlich wie das Swobbee seit Jahren vorantreibt. Das sogenannte NG SEED-Projekt wurde im Rahmen der EIT Urban Mobility Main Innovation Open Call 2024 ausgewählt und implementiert ein universelles austauschbares Batterie-Ökosystem für Last-Mile-Lieferflotten, emissionsfreie Elektrofahrzeuge, die mit Universalbatterien betrieben werden und durch ein Netzwerk solarbetriebener Backup-Wechselstationen unterstützt werden. Das soll Umweltverschmutzung, Verkehrsstaus und betriebliche Ineffizienzen in städtischen Gebieten reduzieren. Auch hier sind Wolt und Glovo bereits Pilotkunden, eine Ausweitung des Systems auf weitere europäische Länder erwägt man gerade.