للمرّة الخامسة عُقد ما يُسمّى «Dialog.Schiene.Südwestfalen». كان الهدف من ذلك أن يمنح صانعي القرار في الصناعة المُصدِّرة وفي قطاع الموانئ وكذلك قطاع اللوجستيات لمحات عن إمكانيات النقل بالبضائع عبر السكك الحديدية في جنوب غرب فالن وهامبورغ، من خلال محاضرات تمهيدية ومداخلات مهنية مُدارة.
وفي الدورة الخامسة من «Dialog.Schiene.Südwestfalen»، التي عُقدت في 11 سبتمبر 2025 في مصنع كrombacher Brauerei في Kreuztal، ناقش نحو 150 ممثلاً وممثلة من قطاعات الاقتصاد والسياسة واللوجستيات كيف يمكن للمنطقة تعزيز دورها كموقع صناعي في أوقات صعبة من خلال لوجستيات سكك حديدية ذات كفاءة وتطويرها.
وقد دُعيت إلى هذه الفعالية المشتركة من قبل KSW Kreisbahn Siegen-Wittgenstein GmbH، وHafen Hamburg Marketing e.V.، وDB Cargo AG، والجمعية الاتحادية للوجستيات e.V. Regionalgruppe Südwestfalen، إضافة إلى IHK Siegen، إلى مرافق مصنع كrombacher Brauerei.
تعزيز النقل بالبضائع عبر السكك الحديدية
وأشارت الخلاصة إلى أن السكك الحديدية لا غنى عنها في جنوب غرب فالن من أجل إمداد
الصناعة القوية في المنطقة القادرة على التصدير بشكل موثوق، وبشكل تنافسي، وبصديق للبيئة.
„Südwestfalen braucht einen starken Schienengüterverkehr. Auf die enge und gute Zusammenarbeit der Beteiligten kommt es an, wenn wir Verkehre von der Straße auf die Schiene verlagern wollen. Außerdem brauchen wir eine Reform des Trassenpreissystems, damit der Schienengüterverkehr als wachsender Markt seine volle Stärke entfalten kann“, sagte Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, in seinem Grußwort.
الربط العالمي
Nach Angaben von Katja Sander, Head of Business Unit Steel bei DB Cargo AG, sei Südwestfalen mit seiner starken stahl- und metallverarbeitenden Industrie eine der bedeutendsten Industrieregionen Deutschlands. Damit die Unternehmen ihre Produkte weltweit exportieren können, brauche es eine verlässliche Anbindung an die Seehäfen.
Hier zeige sich die enge Partnerschaft zwischen der Kreisbahn Siegen-Wittgenstein und DB-Cargo: Gemeinsam werde sichergestellt, dass die Güter zuverlässig und umweltfreundlich auf der Schiene transportiert
und die Region direkt mit den globalen Märkten verbunden wird, so Sander.
مرفأ هامبورغ
Harald Kreft, Head of Railway Infrastructure and Railcar Services bei der Hamburger Hafenbahn, ging auf die Rolle des Hamburger Hafens für intermodale Logistiklösungen ein. Der Universalhafen Hamburg sei mittlerweile größter Eisenbahnhafen in Europa.
„Durch Investitionen in die Infrastruktur und gemeinsame Optimierung der bahnspezifischen Prozesse wollen wir den Modal Split von derzeit über 50 Prozent auch in den künftigen Jahren für unsere Kunden in der Region, in Deutschland und Europa steigern“, betonte Kreft.
Zwölf Prozent des deutschen Schienengüterverkehrs haben ihm zufolge in Hamburg Quelle oder Ziel sowie 32 Prozent aller in Deutschland per Bahn transportierten Container. Zwischen Hamburg und Nordrhein-Westfalen würden pro Jahr rund 425.000 TEU transportiert - davon 90.000 auf der Schiene.
Der Hafen Hamburg erreiche insgesamt bereits einen Schienenanteil von über 50 Prozent im Modal Split. Doch die Achse
zwischen Nordrhein-Westfalen und Hamburg biete noch Potenzial. Ziel sei, den Modal Split auch in diesem wichtigen Korridor weiter zugunsten der Schiene zu verbessern.
محطة حاويات جنوب غرب فالن
Für Unternehmen ohne eigenen Gleisanschluss bietet im südwestfälischen Hinterland das Südwestfalen Container-Terminal in Kreuztal Zugang zum Schienengüterverkehr - mit einer Umschlagskapazität von 45.000 Ladeeinheiten pro Jahr, so die Angaben.
Das Unternehmen Knauf Interfer habe zum Beispiel schon lange nach Möglichkeiten gesucht, das Terminal in Kreuztal zu nutzen. Nun habe man gemeinsam mit Partnern eine langfristige, multimodale Lösung etablieren können, erklärte Fabian Bittkow, Leitung Logistik Knauf Interfer Stahl Service Center GmbH.
Konsequenter Schienenausbau
Das Fazit der Veranstaltung: Südwestfalens Industrie stelle sich zukunftssicher auf – mit klimafreundlichen Logistiklösungen, Kooperationen und dem konsequenten Ausbau der Schiene. In der Region arbeite fast jeder zweite Beschäftigte im produzierenden Gewerbe. Mehr denn je gelte es, jetzt die Weichen Richtung Zukunft zu stellen.