博世与 Cariad 让基于人工智能的自动驾驶更加安全和舒适。合作伙伴在自动驾驶联盟中完全自主地开发他们基于人工智能的软件栈的所有组成部分。 | 图片:Cariad。
博世与 Cariad 让基于人工智能的自动驾驶更加安全和舒适。合作伙伴在自动驾驶联盟中完全自主地开发他们基于人工智能的软件栈的所有组成部分。 | 图片:Cariad。
2025-09-04

博世出行(Bosch Mobility),斯图加特博世集团最大的业务板块,正在与软件专家以及大众汽车集团旗下子公司 Cariad 共同推动自动化驾驶功能的完善。正在通过“大量数据进行系统训练”的方式测试并应用于电动版 VW 商用运输车的由人工智能(AI)驱动的驾驶辅助解决方案。在大约一年之内,这一“软件定义车辆”的解决方案将成熟,准备在沃尔夫斯堡的汽车厂投入量产。

扩展的电子控制是两个公司在2022年成立的自动驾驶联盟内深入合作的结果。该合作的目的,是利用AI技术开发在城市某些区域、乡村公路和高速公路上实现自由驾驶能力的 Level 2 系统。另一个工作领域是在 Level 3 层面上开发在高速公路上自主驾驶的系统。测试车辆在欧洲、美国和日本进行测试。

让汽车更长时间保持最新状态

仅在一年前,博世在位于斯图加特西部的 Renningen 举办的 2024 年博世科技日中宣布,希望凭借软件在本世纪末实现“数十亿美元的营收”,这是考虑到“软件定义车辆时代”(博世 CEO Markus Heyn)。博世在软件开发方面据其称拥有 48,000 名员工——在 Mobility 事业部就有大约 42,000 名。Heyn 预言:

„Autos werden künftig nahtlos in die digitale Welt integriert und dadurch vor allem eins sein: updatefähig. Mit Bosch-Technik altern Autos langsamer.“

让所有人更安全

Der aktuelle Software-Stack dient dem assistierten und automatisierten Fahren der Level 2 und 3. Ziel sei es, diese Fahrstufen komplett durch Künstliche Intelligenz zu ersetzen, heißt es in der Bosch-Pressemeldung. Zu diesem Zweck werden bestehende Ansätze um modernste KI-Methoden ausgebaut. Bosch:

„Das soll zu leistungsstärkeren und intelligenteren Fahrerassistenzsystemen führen, die so natürlich wie ein Autofahrer agieren – und damit das Fahrerlebnis auf ein neues Niveau heben und noch sicherer machen.“

Mit dem Software-Paket versprechen die Anbieter die Übernahme aller wesentlichen rationalen Funktionen des Menschen wie Interpretation des Wahrgenommenen, Entscheiden und Handeln. Ziel sei es, das automatisierte Fahren nicht nur für Shuttlezwecke im öffentlichen Nahverkehr oder Transportdienste zugänglich zu machen – auch in derartige Projekte VW, zum Beispiel mit Kooperationspartner Mobileye oder seiner Hamburger Tochter Moia schon länger involviert – sondern für alle privaten Autofahrer: „vom Volumen- bis ins Premiumsegment“. Damit ist es dem Fahrer dann erlaubt, in manchen Fahrsituationen das Lenkrad loszulassen und freizusein beispielsweise für Entertainment.

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Man habe bereits Implementierungen in Erprobungsflotten vorgenommen. Diese würden nun „mit großen Datenmengen systematisch trainiert und weiterentwickelt“, so Bosch. Man gehe davon aus, dass ab Mitte 2026 ein Software-Stack für die Übernahme in Serienprojekte zur Verfügung stehe.

Von der Assistenz bis zur lenkradlosen Autonomie

Viele Fahrzeuge enthalten bereits Level 1 des insgesamt 5 Stufen umfassenden automatisierten Fahrens: 此阶段,驾驶员仍控制并负责编排车辆的运行,只由特定的辅助系统提供支持,例如用于维持车速的定速巡航或车道保持辅助,后者也可被关闭。此阶段也被称为辅助驾驶。

Das teilautomatisierte Fahren der Stufe 2 enthält Advanced Driver Assistance Systems (ADAS), was bedeutet, dass zwei Assistenzsysteme kombiniert werden, zum Beispiel Spurhalteassistent und Abstandsregelung. In dieser Situation kann das Fahrzeug ohne Menscheneinfluss manche Aufgaben selbständig bewältigen, zum Beispiel auch automatisch Einparken. Es gibt hierbei Varianten. Der Friedrichshafener Zulieferer und Mobilitätsexperte ZF zum Beispiel bietet auch Level 2+-Systeme an, bei denen verschiedene Fahrerassistenzsysteme „intelligent miteinander

verknüpft“ werden, wie es heißt. Auch wenn dieser Level das zeitweise Loslassen des Lenkrads erlaubt – die Verantwortung verbleibt beim Fahrer, er muss notfalls sofort zur Stelle stehen. ZF berichtet auf seiner Website zu dem Thema: „Unterwegs am Steuer Nachrichten auf dem Smartphone zu schreiben bleibt also tabu“.

Level 3: Die nächste Stufe

Mit dem nächsten Level 3 ist bereits das hochautomatisierte Fahren erreicht: mit der automatischen Kontrolle und Steuerung im Straßenverkehr können die „Fahrer“ es sich unter bestimmten Umständen auch erlauben, Zeitung zu lesen, da eine permanente Überwachung der Verkehrssituation nicht mehr erforderlich ist. Der Fahrer muss nur noch eingreifen, wenn das System es bei einem Problem signalisiert. Aktuell dürfen die wenigen Fahrzeuge dieser Art – zum Beispiel von Mercedes-Benz – nur bis 60 Stundenkilometer in diesem Modus fahren. Und der Fahrer kann seine Position frei zur Unterhaltung nutzen: Filme, Videomeetings, Handynutzung – alles erlaubt. Nur schlafen darf er noch nicht und muss nach wie vor nach einer Vorwarnzeit auch eingreifen können.

Erst mit dem vollautomatisierten Fahren des Level 4 kann der Fahrer zumindest in bestimmten Situationen die Verantwortung ganz an das Fahrzeug übergeben, das dann „komplett autonom“ fährt. Allerdings gilt dieser Zustand nur für definierte Strecken, das Fahren auf der Autobahn oder im Parkhaus, wie ZF erklärt. Nach einer vollautomatisierten Phase kann der Fahrer das Steuer wieder übernehmen. Tests zu diesem Level laufen auch schon seit längerer Zeit. Deutschland hat laut ZF als erstes Land weltweit die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Fahrzeuge dieser Stufe „in festgelegten Betriebsbereichen im öffentlichen Straßenverkehr im Regelbetrieb“ geschaffen. Im Bereich Logistikverkehr arbeitet zum Beispiel Lkw-Hersteller MAN mit Kooperationspartnern in den USA an autonomen Trucks, die fahrerlos Transportdienste leisten – in abgegrenzten Logistik-Bereichen.

Mit dem autonomen Fahren des Level 5 gibt es dann kein Halten mehr. Das Fahrzeug handelt vollkommen selbständig in allen Verkehrssituationen und ein menschlicher Eingriff ist gar nicht mehr vorgesehen. Und damit entfallen auch Pedale oder Lenkrad – der Mensch ist nur noch Passagier.

Alte Denkmuster aufbrechen

Die Lösungen von Bosch und Cariad sollen die „Software-defined Vehicle“-Architektur bei VW

vorantreiben. Damit die Technologie Breitenwirkung entfaltet, will Bosch die Technologie dann auch als skalierbare Lösung weltweit anderen Herstellern zugänglich machen. Das soll auch den Wirtschaftsstandort Deutschlands stärken und als Beweis für eine Machtposition Europas im Bereich digitaler Lösungen stehen, meint Peter Bosch, CEO von Cariad:

„Wir zeigen, dass die deutsche Automobilindustrie die Schlüsseltechnologien Künstliche Intelligenz und Automatisiertes Fahren selbst beherrscht. Mit der Expertise unserer Entwickler und Ingenieure sichern wir einen integralen Bestandteil der digitalen Souveränität Europas.“

Das vorrangige Ziel bestehe in automatisierten Fahrsystemen für möglichst viele Menschen – „damit sie wertvolle Zeit in ihrem Auto neu gewinnen.“ Mathias Pillin, CTO bei Bosch Mobility meint, datengetriebene KI-Modelle seien unabdingbar, um automatisierte Fahrsysteme in großem Maßstab zu verbreiten. Dazu müsse man „alte Denkmuster aufbrechen“ – und die Automated Driving Alliance demonstriere, wie sich solche Konzepte erfolgreich umsetzen ließen.

KI: Doping für die Software

Anfänglich nur zur Objekterkennung im Bereich „perception“ (Wahrnehmung) eingesetzt, ist KI mittlerweile entlang der gesamten Software-Technikkette aktiv, das heißt das System führt verschiedene Technik-Elemente wie Kameras und Radare zusammen, hilft bei der Entscheidungsfindung und setzt „die sichere automatisierte Steuerung von Antrieb, Lenkung und Bremse“ um. Ohne KI, heißt es, sind diese Funktionen gar nicht mehr denkbar. Der Anbieter schreibt:

„Die automatisierten Fahrfunktionen basieren zukünftig auf einer durchgängigen, sogenannten End-to-End-KI-Architektur, in der alle Module durch den Einsatz von KI nochmals leistungsfähiger und intelligenter werden.“

Man setzt dabei auf modernste Technologie aus lernfähigen, generativen KI-Anwendungen, die durch Analyse verschiedenster Szenarien auf das vermutliche Verhalten der Verkehrsteilnehmer schließen. Bosch und Cariad bieten eine entsprechende und moderne Entwicklungsumgebung und umfassende Hardwarestrategie die es ermöglicht, in allen Fahrzeugklassen „skalierbar und zukunftssicher“ eingesetzt zu werden.

Hoher Datenschutz, Transparenz

Als Basis der Entwicklungen dient dabei ein eigener Quellcode, der vollständig technisch kontrolliert wird und mehrere Funktionen vereint– vom standardisierten Datenschutz über Security, Fahrsicherheit – aber auch Transparenz, heißt es. Auch könnten durch Optimierung des Quellcodes Innovationen schnell erzeugt und an die Kunden ausgeliefert werden, beschreibt Bosch die Entwicklung – und auch der Überblick bleibe gewahrt:

„Die Entwickler gestalten die Architektur so, dass Entscheidungen

und Handlungen der Künstlichen Intelligenz sicher, nachvollziehbar und erklärbar bleiben.“

Menschen imitieren

Eine weitere Funktion des Software-Stacks besteht darin, als Basis für die Integration multimodaler KI-Ansätze zu dienen: dabei werden visuelle und sprachliche Informationen miteinander verknüpft. Man nutzt dabei Vision Language Action (VLA)-Ansätze, die „logisches Denken und Handeln von Menschen imitieren“ können: „Ein solcher Einsatz ermöglicht ein noch effizienteres Training und noch tieferes Verständnis komplexer Verkehrssituationen“, meint Bosch. So könnten mit Hilfe von VLA „versteckte Risiken während der Fahrt“ detektiert und eine passende Reaktion ausgelöst werden.

Große Testflotte

Bosch geht davon aus, dass der entwickelte KI-Stack das automatisierte Level 2- und Level 3-Fahren auf eine sicherere Grundlage stellen kann. Bis zur Serieneinführung, die für Mitte 2026 angekündigt wird, will man nun zur Optimierung kontinuierlich „enorme Datenmengen“ sammeln, um das System noch sicherer und zuverlässiger zu machen. Dies kann nur mit einer großen Test- und Validierungsflotte sichergestellt werden, die sich im öffentlichen Straßenverkehr bewegt. Hierfür arbeiten die Teams von Cariad und Bosch auf entsprechenden Verkehrswegen in Europa, Japan und den USA – schließlich sollen die Software-Stacks kompatibel sein für den weltweiten, automatisierten Einsatz. Wie das in etwa abläuft, schildert Bosch mit folgenden Worten: „Die Entwicklung erfolgt datengetrieben, wodurch die Software mehrfach täglich mit neuen Updates und Optimierungen am Quellcode in die Testfahrzeuge eingespielt werden kann.“

Derzeit wird die Anwendung in Testfahrzeugen wie dem ID.Buzz und dem Audi Q8 eingesetzt. Und die Flotte wird zügig aufgestockt: „allein in diesem Jahr werden zusätzliche Testfahrzeuge im dreistelligen Bereich mit einem umfassenden Sensornetz ausgestattet, um qualitativ hochwertige Daten zu sammeln“, kündigt die Meldung an. Auf dieser Grundlage sollen die KI-Stacks dann weiter optimiert und besonders heikle Fahrsituationen analysiert werden, auch „Corner Cases“ genannt. Der Anbieter verspricht sich von der KI-gestützten Softwarelösung ein noch sichereres und komfortableres, „assistiertes und automatisiertes Fahren“ für den Endkunden.

Tests mit Moia seit Jahren

Tests mit autonomen ID.Buzz laufen schon seit einigen Jahren. Die Fahrzeuge sind mit Computertechnik vollgepackt, um die Umgebung lückenlos erfassen zu können: ADAC 在一份关于与 Mobileye 合作使用的自动化 ID.Buzz 测试的报道中指出,例如距离测量使用 11 个雷达(基于电磁波)以及 6 个 LiDAR,工作在激光光下。此外,14 台摄像头用于检测周围环境,能够识别距离至多