Sprinter and Springer among themselves: The Ca Go C100 is nimble and easy to ride—and can, with a substantial payload, be a meaningful addition on the last mile. | Photo: J. Reichel
Sprinter and Springer among themselves: The Ca Go C100 is nimble and easy to ride—and can, with a substantial payload, be a meaningful addition on the last mile. | Photo: J. Reichel
2025-10-30

CUV instead of SUV - that's quite a meaningful advertising slogan, which the Koblenz-based cargo bike brand CaGo came up with there. With the CS model, the engineers of the RTI subsidiary, which started in the old Friedrichshafen Eurobike era, send alongside the classic Long John with an innovative front basket made of PU foam also a sleeker and lighter aluminum model into the race, which is not least significantly cheaper from 4,000 euros. And they are not only looking at private individuals and leisure, where the CS can easily function as SUV replacement for "Kind & Kegel" (Kind & Kegel), but also at commercial users. With the original "Mehrstock-Bauweise", Front Rack (18 Kilo), lower basket (30 kg) and load-bearing rack (27 kg), each suitable for standardized Euro boxes, the merely 35-kilogram light aluminum bike with its substantial 180 kg total weight appears almost ideal for food delivery services or city couriers.

If you then also pair a light bike trailer such as CarlaCargo or Hinterher, or with a large messenger or Zarges box, you easily push the combination into the KEP sector. At just two meters in length, the CS is still compact; at 47 centimeters it remains ultranarrow, and in contrast to the industry pioneer Bullitt by Larry vs. Harry with its (more robust) rod steering, it uses a cable steering (with double pull guidance) and is ultra-responsive: you

turn as if drawn with a compass, though in faster riding you shouldn’t overdo the steering angle, but that’s obvious anyway.

Which you would already be saddling up on, on the sleek Koblenz cargo bike, which thanks to a mid-mounted, rather deeply drawn frame is easier to mount than the Bullitt with its classic diamond frame. The cleverly shaped aluminum frame proves torsionally stiff and stable even when fully loaded; the front-end’s own life, as you know from Urban Arrow, does not exist here.

Professional equipment, fair price

The stiff frame is not an end in itself, but ensures agility and excellent rideability, the front suspension providing good comfort. The somewhat more upright seating position compared with the Bullitt proves to be comfortable and clear. It should be noted: for the rear there is no real suspension, yet the "fat" and professional Schwalbe Pick-up tires also cushion quite a bit here. One fears in tight turns about the then "slapping" tires, which turns out to be unfounded. In short: The CS drives fast and it’s fun to deliver past the traffic.

Kombiniert wird bei unserem sinnvoll konfigurierten CS100 ein Bosch Cargoline-Motor, der vielleicht nicht der leiseste Antrieb am Markt ist und mit stetem Summen die Fahrt begleitet. Dafür gilt er als robust und bringt einen auch an steileren Rampen und Garagenausfahrten zuverlässig und kräftig in Fahrt. Vorausgesetzt, man hat den richtigen

Gang bei der Microshift-Kettenschaltung eingelegt. Die Stufen fallen etwas krachend auf die Kettenblätter, aber präzise.

Rein gewerblich würde man vielleicht zur 300 Euro teureren Enviolo-Nabenschaltung raten, dann auch weniger schmutzanfällig und absolut "stoßfest". Wer's noch komfortabler mag: Es gibt auch eine Enviolo-Automatik, gekoppelt mit einem Gates-Riemen, aber dann liegt man jenseits der 6.000-Euro-Marke. Man kommt auch so klar, würden wir sagen. Und spart 1.500 (Microshift-Kette) respektive 1.200 Euro (Enviolo), bekommt dafür aber ein robustes und professionell taugliches leichtes Lastenrad. Dass man sich in dieser Version ein Display spart, und man die vier, schön ausdifferenzierten Fahrmodi von Eco bis Power am Basisbedienmodul von Bosch verstellt, sei's drum. Kann ja alles nur kaputt gehen.

In Eco ist man noch ganz gut selbst am Strampeln, in Power zieht der Bosch-Motor dann kräftig nach vorn. Nicht unerwähnt wollen wir lassen, dass die 25 km/h bei längeren Pendeldistanzen einfach ein zu niedriges Limit sind. Wenn man schneller fahren will, stößt man dann auf heftigen Widerstand. So cruist man entspannt dahin, für Liefertouren in der Innenstadt genügt das völlig. In Eco schafft man auch etwa 70 Kilometer mit Tretunterstützung, mit dem Standardakku zu 545 Wh (optional 725 Wh). Der ist im Übrigen per Schloss gesichert und leicht tauschbar, falls eine weitere Tour anstehen sollte. Geladen wird am Haushaltstrom. Das Setup passt also.

Professionelle Ansprüche erfüllt das CS100 nicht nur beim Vortrieb, sondern auch beim Verzögern: Es verfügt

nämlich auch schon über die kräftigeren Magura-Scheibenbremsen MT5 mit vier Kolben vorn und zwei hinten, die das Bike auch beladen zuverlässig verzögern und über robuste Griffe gut zu dosieren sind. Immer Standard und sehr angenehm, weil leuchtstark: Die Supernova-LED-Leuchten. Dazu garnieren die Koblenzer weitere wertige Komponenten wie den Ergon-Sattel der eigenen Schwestermarke im Haus, Satori-Sattelstütze, SKS-Schutzbleche, ein vertrauenseinflößener Actros-Vorbau oder den eigenen CaGo-Zweibeinstänger. Mit dem lässt sich das Bike leicht, flüssig und stabil aufständern.

Generell ist die Verarbeitung tip-top, das Bike wirkt langlebig und hochwertig. Mit dem lässt sich das Bike leicht, flüssig und standfest "aufständern". Etwas "tricky" und pfriemelig fanden wir die Entfernung und Montage des Front-Racks mit einem Extra-Schlüssel. Man war sich nie so ganz sicher, ob das jetzt eingerastet ist. Der untere Korb (70 cm Breite) greift weit aus, mit großen Füßen (Gr. 45,5) gerät man bei undisziplinierter Fahrweise schon mal in Konflikt. Mitgeliefert werden Goodies wie eine Rahmentasche (fürs Kettenschloss), ein Speichenschloss, solide Zurrgurte, die man flexibel an den zahlreichen Stangen und Ösen zur Sicherung der Fracht anbringen kann oder ein wasserfester Bag für die untere Ebene.

CUV statt SUV, aus unserer Sicht löst das CS dieses Versprechen durchaus ein, solange man nur in der City unterwegs ist. Den teuren, 50-fach schwereren SUV braucht man im urbanen Alltag selten, das ebenso robuste wie fair gepreiste CS kann man eigentlich immer brauchen. Nicht schlecht, das Bike "Designed in